VOLKSKRANKHEIT RÜCKENSCHMERZEN

Rückenschmerztherapie in Engelskirchen

HILFE BEI RÜCKENSCHMERZEN

Rückenschmerzen sind sehr verbreitet. Sie sind bei Männern in Deutschland die häufigste, bei Frauen die zweithäufigste Ursache für Arbeitsausfälle. Diese Seite gibt Ihnen eine kurze Auskunft über den Aufbau und die Funktion der Wirbelsäule. Es zeigt, wie es zu schmerzhaften Veränderungen kommt, und welche Möglichkeiten wir hier in der Praxis haben, diese Schmerzen zu bekämpfen.

Funktion der Wirbelsäule
Die Wirbelsäule als zentraler Teil des Skeletts stützt den Körper, ermöglicht aber gleichzeitig eine hohe Beweglichkeit. Am beweglichsten ist die Halswirbelsäule, welche aus 7 Wirbeln besteht, dann folgt die aus 5 Wirbelkörpern bestehende Lendenwirbelsäule. Die Brustwirbelsäule ist durch die Rippen in der Bewegung eingeschränkt. Eine weitere Funktion ist der Schutz der empfindlichen Nervenzellen des Rückenmarkes.

Aufbau
Der vordere Anteil der Wirbelsäule dient vornehmlich als Stütze und Federung, der hintere Anteil schützt wie ein Käfig aus Knochenringen das Rückenmark. Hier setzen viele Muskeln und Bänder an. Der vordere Anteil besteht aus den knöchernen Wirbelkörpern, welche oben und unten von Knorpelplatten bedeckt sind. Zwischen den harten Wirbelkörpern liegen die weichen Bandscheiben.



Die Bandscheiben bestehen aus einem flüssigkeitsreichen Kern, den man sich wie einen Gummiball vorstellen kann. Der Kern wird durch einen Faserring an seinem Platz gehalten. Im hinteren Anteil finden sich die ringförmigen Wirbelbögen, von denen Fortsätze für den Muskelansatz ausgehen. Zwischen den Bögen von zwei übereinanderliegenden Wirbeln gibt es jeweils rechts und links schräg stehende kleine Gelenke, die Facettengelenke.

Abnutzungserscheinungen
Leider bleibt die Wirbelsäule nicht lebenslang in ihrer optimalen Form. Je nach Erbanlagen und Belastung kommt es mit zunehmendem Alter zu Formänderungen. Diese Änderungen fangen bei manchen Menschen schon in der Jugend an, bei anderen später.

Das Übel beginnt meist damit, dass der Kern in den Bandscheiben Flüssigkeit verliert und damit die ganze Bandscheibe an Höhe abnimmt. Zusätzlich wird der Faserring um dem Kern spröde und wölbt sich vor, was zu einer weiteren Höhenminderung führt.

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Bandscheibenvorfall
Manchmal bekommt der Fasering auch einen größeren Riss, und der Kern wird zungenförmig durch den Riss gepresst. So etwas nennt man einen Bandscheiben-vorfall. Auf jeder „Etage“, jeweils zwischen zwei Wirbeln, verlassen zwei Nerven das Rückenmark. In manchen Fällen drückt ein Bandscheibenvorfall auf einen solchen Nerv. Dann kommt es zu ausstrahlenden Schmerzen.

Am häufigsten sind Bandscheibenvorfälle in der unteren Lendenwirbelsäule, hier strahlen die Schmerzen bis in die Beine, manchmal bis in die Zehen aus. Häufig sind auch Bandscheibenvorfälle in der unteren Halswirbelsäule, dann strahlen die Schmerzen über die Arme bis in die Finger aus. Durch die geänderte Belastung verändern sich die Wirbelkörper. Es kommt zu Verkalkungen und Verfettungen der Grund- und Deckplatten und es entstehen balkonartige Anbauten um die Gelenkflächen zu vergrößern.

Facettengelenksarthrose (= Spondylarthrose)
Kommt es im vorderen Teil der Wirbelsäule zu einer Höhenminderung, wird auch der hintere Teil vermehrt belastet. Insbesondere die kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke) vergrößern sich. Hier kommt es häufig zu sehr schmerzhaften Blockierungen. Ein Schmerz, der durch die Facettengelenke ausgelöst wird, strahlt häufig bis in den hinteren Oberschenkel ein. Meist kann man diesen Schmerz durch bestimmte Bewegungen oder durch „Aushängen“ bessern.

Durch einen verminderten Abstand zwischen den Wirbelkörpern und durch vergrößerte Gelenkflächen kann es auch zu knöchernen Einengungen der Austrittslöcher und damit zu einer Reizung der Nerven kommen. Es gibt noch einige weitere Ursachen für Rückenschmerzen, doch das würde in dieser Information zu weit führen.